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Mit der Erweiterung der bestehenden Physiotherapie werden neue qualitative
Ausstattungsmerkmale wie Fitnessräume und eine Ergotherapie eingefügt,
zusätzliche Behandlungsräume geschaffen und für Einrichtungen
dieser Größe heute notwendige Standards, wie das Bewegungsbad,
berücksichtigt.
Der Baukörper ist in Maßstab und Gestalt bestimmt durch seinen
Bezug zur ländlich geprägten Bebauung der Umgebung. Das notwendige,
relativ große Gesamtvolumen der Baumaßnahme wird aufgegliedert
in vier Einzelvolumen, die sich durch die geneigten Dächer, die stehenden
Fensterformate und ihre Abmaße direkt auf das bestehende Ortsbild
beziehen. Verbunden werden sie durch den flach gedeckten, eingeschossigen
Mittelbereich, der den Empfang, den Wartebereich und die zentrale Erschließung
beherbergt. Die verschiedenen Funktionen der Physiotherapie sind in Einheiten
zusammengefasst und nach außen an den verschiedenen Baukörpern
ablesbar.
Die Fassaden orientieren sich in Gliederung und Materialität an Gebäuden
der nähern Umgebung. Ein massiv wirkender, verputzter Bereich formuliert
an allen Gebäudeteilen einen geschosshohen Sockel. Die Dachgeschossbereiche
erhalten eine horizontale Lamellenverschalung aus Holz), die dem Gebäude
eine zeitgemäße Leichtigkeit verleiht und Assoziationen mit
regionalen Gebäudetypen anklingen lässt. Öffnungen sind
größtenteils als stehende Formate ausgeführt. Bei größeren
Glasflächen sorgen betont vertikal proportionierte Öffnungsflügel
für einen adäquaten Eindruck.
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