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  2001-2002

Projektstudie Physiotherapie und Schwimmbad Großpostwitz
Bauherr: Margit Wahrlich

Planung: 2001/2002

Leistungsphasen: 1- 4 (HOAI)

Daten:
BGF: ca. 2.450,00 m²

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Mit der Erweiterung der bestehenden Physiotherapie werden neue qualitative Ausstattungsmerkmale wie Fitnessräume und eine Ergotherapie eingefügt, zusätzliche Behandlungsräume geschaffen und für Einrichtungen dieser Größe heute notwendige Standards, wie das Bewegungsbad, berücksichtigt.


Der Baukörper ist in Maßstab und Gestalt bestimmt durch seinen Bezug zur ländlich geprägten Bebauung der Umgebung. Das notwendige, relativ große Gesamtvolumen der Baumaßnahme wird aufgegliedert in vier Einzelvolumen, die sich durch die geneigten Dächer, die stehenden Fensterformate und ihre Abmaße direkt auf das bestehende Ortsbild beziehen. Verbunden werden sie durch den flach gedeckten, eingeschossigen Mittelbereich, der den Empfang, den Wartebereich und die zentrale Erschließung beherbergt. Die verschiedenen Funktionen der Physiotherapie sind in Einheiten zusammengefasst und nach außen an den verschiedenen Baukörpern ablesbar.


Die Fassaden orientieren sich in Gliederung und Materialität an Gebäuden der nähern Umgebung. Ein massiv wirkender, verputzter Bereich formuliert an allen Gebäudeteilen einen geschosshohen Sockel. Die Dachgeschossbereiche erhalten eine horizontale Lamellenverschalung aus Holz), die dem Gebäude eine zeitgemäße Leichtigkeit verleiht und Assoziationen mit regionalen Gebäudetypen anklingen lässt. Öffnungen sind größtenteils als stehende Formate ausgeführt. Bei größeren Glasflächen sorgen betont vertikal proportionierte Öffnungsflügel für einen adäquaten Eindruck.

   

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